Eintracht verliert Rhein-Main-Duell
Zehn Frankfurter in Mainz überfordert
Es bleibt dabei: Eintracht Frankfurt kann in der Bundesliga bei Mainz 05 nicht gewinnen. Die Hessen mussten sich dem ungeliebten Nachbarn am Montagabend mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. Weil einige der rund 6.000 mitgereisten Eintracht-Fans vor der Partie auch noch ordentlich Pyro-Technik zündeten und die Partie mit 15-minütiger Verspätung begann, wird Frankfurt wohl zudem eine Geldstrafe aufgebrummt bekommen.
Martin Hinteregger brachte die Eintracht nach einem Eckball in Führung (33. Minute), fälschte aber auch einen Schuss von Jerry St. Juste unglücklich ins eigene Netz ab (51.). Für Frankfurts Dominik Kohr war die Partie nach einer Notbremse da schon beendet gewesen (44.). Der eingewechselte Adam Szalai drehte die Partie vollends (69.). Für den Tabellenzehnten aus Frankfurt war es die dritte Niederlag in Folge in der Bundesliga. Die Mainzer klettern nach dem zweiten Sieg in Folge auf Rang zwölf.
Kamada-Show bei Eintracht-Comeback
Rönnow und Kamada sichern der SGE den Sieg
Und plötzlich ist alles wieder möglich: Eintracht Frankfurt hat nach einem 2:1-Erfolg beim FC Arsenal alle Chancen, in der Europa League zu überwintern. Mit einem Sieg im abschließenden Heimspiel gegen Guimaraes (12. Dezember) wären die Hessen sicher in der K.o.-Phase. Dazu wird es aber eine ähnliche Leistung wie in der zweiten Halbzeit in London brauchen, in der die Frankfurter dank zweier Tore von Daichi Kamada (55. / 64.) die Führung durch Pierre-Emerick Aubameyang (45.) drehte.
Heimpleite für die Eintracht
Erschüttert über die eigene Fehlleistung
Schwache Leistung von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt: Die Hessen unterliegen im heimischen Stadion dem VfL Wolfsburg mit 0:2 (0:1). Für den Woflsburger Führungstreffer sorgte vor 50 700 Zuschauer der Niederländer Wout Weghorst (19. Minute). Dem zweiten Treffer für die Gäste durch Joao Victor (65.) ging ein grober Fehler von Eintracht-Torwart Felix Wiedwald voraus.
Keine Punkte in Freiburg
Tumulte und drei Platzverweise bei Eintracht-Niederlage
Die Frankfurter Eintracht hat nach der Pleite in Lüttich die zweite Niederlage innerhalb weniger Tage kassiert. Beim SC Freiburg verloren die Hessen am Sonntagabend mit 0:1 (0:0). Nils Petersen erzielte in der 77. Minute den einzigen Treffer der Partie. Gelson Fernandes war nach 45 Minuten mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Für Aufregung sorgten die turbulenten Schlusssekunden in denen David Abraham und Vincenzo Grifo nach einem Tumult an der Freiburger Bank rot sahen. Abraham hatte Freiburgs Coach Christian Streich umgecheckt. Nach der Partie bat der Argentinier um Entschuldigung. "Ich habe gesagt, David, es ist alles okay", sagte Streich.
Bittere Pleite in Lüttich
Eintracht lässt sich locken: K.o. in letzter Sekunde
Eintracht Frankfurt hat eine glänzende Ausgangsposition in der Europa League verspielt. Beim großen Konkurrenten aus Lüttich verloren die Hessen in buchstäblich letzter Sekunde. Ohne jede Not.
Die Eintracht hat ihr Schicksal in der Europa League nicht mehr in der eigenen Hand. Nach einem 1:2 bei Standard Lüttich sind die Frankfurter vor den letzten beiden Spielen in Gruppe F auf den dritten Rang abgerutscht. Maxime Lestienne ließ die Belgier am Donnerstag in der 94. und letzten Minute jubeln. Unmittelbar zuvor hatte Filip Kostic die Großchance auf die Frankfurter Führung vergeben.
Lüttich war in der 56. Minute durch Zinho Vanheusden in Führung gegangen, Kostic glich zwischenzeitlich per Freistoß aus (65.). Mit sechs Punkten aus vier Spielen steht die Eintracht nun unter Zugzwang. Arsenal führt die Tabelle mit 10 Zählern an, Lüttich (6) und Frankfurt (6) stehen punktgleich vor Guimaraes (1). Die Entscheidung übers Weiterkommen zwischen den Belgiern und der Eintracht wird bei Punktgleichheit über das Torverhältnis fallen.
"Ich habe mich selten so über ein Spiel geärgert", sagte Eintracht-Trainer Adi Hütter. "Wir hatten das Spiel im Griff, hätten die K.o.-Phase klar machen können und kassieren im Gegenzug das Tor."
Fußballfest im Stadtwald
Eintracht Frankfurt zerlegt Bayern München mit 5:1
Mit sage und schreibe 5:1 hat Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag den Abomeister von der Isar zerlegt, die Hessen haben ihren hoch dekorierten Widersacher, man muss das klar so sagen, demontiert, ihn nach allen Regel der Kunst auseinandergenommen. Der Erfolg ging auch in der Höhe in Ordnung, die Bayern waren sogar noch gut bedient, hätten sich über ein 1:6 oder 1:7 auch nicht beschweren können, nur dank Nationaltorwart Manuel Neuer setzte es keine historische Pleite für den berühmtesten Verein Deutschlands. So konnten die Bayern am Ende mit dem 1:5 noch ganz gut leben. „Es ist ein unglaublicher Tag. Ein 5:1 hätten wir uns vor dem Spiel nicht erträumt, aber der Sieg ist in der Höhe verdient“, sagte der starke Mittelfeldmotor Sebastian Rode, der einst selbst das Dress der Münchner trug.
Umkämpfter Erfolg auf St. Pauli
Frankfurt dank Dost im Pokal-Achtelfinale
Liga, Pokal, Europa League: Eintracht Frankfurt ist weiterhin in drei Wettbewerben vertreten. Bei Zweitligist St. Pauli hilft Stoßstürmer Dost bei seiner Rückkehr mit zwei schnellen Treffern.
Bas Dost hat Eintracht Frankfurt ins Achtelfinale des DFB-Pokals geschossen und lässt die Hessen weiter auf das Überwintern in allen drei Wettbewerben hoffen. Dank eines Doppelpacks des Niederländers setzte sich der Fußball-Bundesligist am Mittwochabend beim zumindest kämpferisch überzeugenden FC St. Pauli mit etwas Mühe mit 2:1 (2:1) durch.
Frankfurt unterliegt in Gladbach
Eintracht verliert wilden Ritt bei der Borussia
Die Frankfurter Eintracht hat ihr Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach mit 2:4 (0:2) verloren. Nach einem 0:2-Pausenrückstand durch Marcus Thuram (28.) und Oscar Wendt (45.) zeigten die Hessen vor allem in der zweiten Halbzeit eine starke Vorstellung und konnten auf Zählbares hoffen. Danny da Costa (59.) und Martin Hinteregger (79.) verkürzten - beim zwischenzeitlichen 3:1 durch Nico Elvedi (75.) – zwei Mal für die Gäste. Doch Denis Zakaria (85.) sorgte schließlich für die Entscheidung zu Gunsten des Tabellenführers.
Eintracht siegt gegen Lüttich
Standards als Schlüssel
Frankfurt - Beim eminent wichtigen 2:1 (1:0)-Sieg gegen Standard Lüttich waren Kapitän David Abraham (28.) und Martin Hinteregger (73.) erfolgreich und verschafften den Hessen vor dem Rückspiel in zwei Wochen mit nunmehr sechs Punkten eine gute Ausgangsposition in der Gruppe F. Vor 47 000 Zuschauern konnte der Fußball-Bundesligist aber kaum spielerische Glanzpunkte setzen, Selim Amallah (82.) sorgte mit dem Anschlusstreffer für Spannung.
