Feuerwerk im Stadtwald
Eintracht Frankfurt feiert Heimsieg
In einer atemberaubenden Partie spielt Eintracht Frankfurt beim 3:0 Bayer Leverkusen nach allen Regeln der Kunst aus.
Als die mitreißende, atemberaubende Partie im Frankfurter Stadtwald dann beendet war, sind die siegreichen Eintracht-Profis dann nach hinten gelaufen zu ihrem Torwart Frederik Rönnow. Sie wussten schon, wem sie zu danken hatten, das wussten auch die knapp 51.000 Zuschauer: „Rönnow, Rönnow-Rufe“ halten kurz vor Schluss durchs Oval. Es war tatsächlich Fredrik Rönnow, der überragend parierte, der die Eintracht in einer kritischen Phase bärenstark im Spiel hielt. Ohnehin lief die Woche gut für den Ballfänger: Am Donnerstag war er erstmals Vater des kleinen Theodor geworden.
SGE belohnt sich mit Punkt - 2:2 gg. BVB
Die SGE ringt Dortmund ein Unentschieden ab.
„Dieses 2:2 fühlt sich wie ein Sieg an“, freut sich der Frankfurter Trainer Adi Hütter. Es war dann die dritte gute Flanke von Timothy Chandler hintereinander, die zum Happy End im Frankfurter Stadtwald führte, und das zu einem Zeitpunkt, zu dem schon niemand mehr mit einem Tor rechnete. Chandler also, erst sieben Minuten vor dem Ende eingewechselt, schaufelte in dieser finalen Frankfurter Drangperiode die Kugel noch einmal in den Strafraum, Martin Hinteregger kam angerauscht und nahm die Vorarbeit volley, und diesen scharf nach innen getretenen Ball schoss Daichi Kamada unter Zuhilfenahme des langen Beins des Dortmunders Thomas Delaney ins Tor, (88.). Es war das 2:2, und damit verhinderte Eintracht Frankfurt kurz vor Ultimo eine rabenschwarzen Englische Woche mit drei Niederlagen am Stück. „Dieses 2:2 fühlt sich wie ein Sieg an, das Unentschieden war Balsam auf unsere Wunden“, freute sich der Frankfurter Trainer Adi Hütter über einen durchaus nicht unverdienten Punkt. „Das 2:2 tut uns im Moment gut.“
Arsenal eiskalt - SGE spielt stark!
Im ersten Spiel der Europa League-Gruppenphase verliert die Eintracht gegen den FC Arsenal mit 0:3.
Hinterher haben die Treuesten der Treuen wie immer ihre Helden hochleben lassen. Dabei hatten sie gerade einen Fehlstart in die Europa League hingelegt und am Ende deutlich zu hoch mit 0:3 (0:1) gegen den FC Arsenal den Kürzeren gezogen. In den letzten fünf Minuten kassierten die tapfer kämpfenden Frankfurter zwei Gegentore, da waren sie auch nur noch zu zehnt, Dominik Kohr war mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden (79.). Die Londoner waren insgesamt die bessere Mannschaft, vor allem aber waren sie deutlich abgezockter als die Gastgeber, die schlicht viel zu viele gute Möglichkeiten ungenutzt verstreichen ließen. Erstmals seit 15 Heimspielen bei internationalen Auftritten verloren die Frankfurter wieder mal vor heimischer Kulisse.
Halbzeit verschlafen! 1:2 gg. Augsburg
SGE weckt zu spät auf und verliert erneut auswärts
Nach der ärgerlichen Niederlage der Eintracht in Augsburg ließen sich die Frankfurter Profis minutenlang von den eigenen Fans aufbauen.
Das 1:2 (0:2) beim FC Augsburg und damit die vergeigte Generalprobe für den Europa-League-Höhepunkt gegen den FC Arsenal aber nervte die Hessen deutlich. „Die haben wir verschlafen“, sagte Trainer Adi Hütter am Samstag zur ersten Halbzeit gegen konterstarke Augsburger. Ein Aufbäumen nach der Pause und Gonçalo Paciencias Tor (73. Minute) reichten nicht zum doch noch versöhnlichen Remis. „Es ist ärgerlich, dass wir mit null Punkten nach Hause fahren“, sagte Hütter.
Dost kommt & trifft! SGE siegt 2:1
Eintracht Frankfurt dreht dank eines Treffers des Neuzugangs das Spiel, schlägt Fortuna Düsseldorf 2:1 und krönt eine besondere Woche. Ante Rebic geht.
Bas Dost, der neue Knipser bei Eintracht Frankfurt, hat nicht lange für seinen ersten Paukenschlag gebraucht. Keine zwölf Minuten war der fast zwei Meter große Lulatsch auf dem Rasen, als er bereits seinen ersten Treffer für seinen neuen Klub erzielt hatte - einen wichtigen, und natürlich standesgemäß per Kopf. 0:1 lag da Eintracht Frankfurt zurück, mit der Einwechslung des Mittelstürmers und dessen Volltreffer kehrten die Hessen zurück auf die Siegerstraße.
Rote Karten, Tumulte, Tore - SGE kämpft sich nach Europa
In einem Wahnsinns-Spiel bezwingt Eintracht Frankfurt den Gegner Straßburg mit 3:0 und spielt wieder international in der Europa League.
„Das sind Spiele, für die lebst du als Fußballer.“ Fredi Bobic, Vorstandsvorsitzender von Eintracht Frankfurt, hatte das vor dem Endspiel gegen Racing Straßburg gesagt. Und sollte Recht behalten. Es war ein Spiel mit Haken und Ösen, mit vielen Nickligkeiten, beide schenkten sich nichts. Es war ein Spiel voller Rasse und Dramatik, zwei Roten Karten. Von Anfang an war es eine sehr hitzige, sehr umkämpfte Begegnung, ein Spiel, das vieles von dem hatte, was den Fußball so attraktiv macht - mit einem Happy End für Eintracht Frankfurt: Die Hessen bezwangen in einem denkwürdigen Spiel Racing Straßburg mit 3:0 (1:0) und ziehen damit in die Europa League ein. „Die Emotionen waren der Wahnsinn“, sagte Bobic nach dem Spiel. „Die Jungs haben alles rausgehauen. Das ist eine ganz, ganz große Leistung. Das zweite Jahr Europa League ist für uns gefühlt das Double. Das wird uns jetzt in der Bundesliga tragen.“
Fotos aus FFM folgen in Kürze hier...
Niederlage die Mut macht...1:2 bei RBL
Eintracht Frankfurt verliert zwar 1:2 gegen RB Leipzig, saugt aus der Niederlage aber Honig für „Spiel des Jahres“ gegen Straßburg.
Die Partie in Leipzig war gerade ein paar Minuten vorbei, Eintracht Frankfurt hatte nach einer sehr ansprechenden Leistung durchaus unverdient 1:2 (0:1) verloren, da blickte der Torwart Kevin Trapp schon in die nähere Zukunft. Natürlich gingen seine Gedanken in Richtung Europa League-Qualifikation, natürlich hatte er das Rückspiel am kommenden Donnerstag gegen Racing Straßburg im Blick, als er „vom wahrscheinlich wichtigsten Spiel des Jahres“ sprach, das in drei Tagen im Frankfurter Stadtwald anstehe.
Das große Ziel in Gefahr! 0:1 gg. RCS
Hinspiel-Niederlage in Frankreich
Eintracht Frankfurt muss ernsthaft um den erneuten Einzug in die Gruppenphase der Europa League fürchten. Beim französischen Vertreter Racing Straßburg verlor der deutsche Bundesligist am Donnerstagabend mit 0:1 (0:1). Das könnte eng werden am Donnerstag im Rückspiel, das die Eintracht mit zwei Toren Unterschied (oder im Elfmeterschießen) gewinnen muss, um eine weitere internationale Saison erleben zu dürfen. Die Hessen zeigte vor allen Dingen im ersten Abschnitt eine seltsam matte und uninspirierte Darbietung, trotz einer Leistungssteigerung nach der Pause reichte es nicht mehr zu einem Remis, das die Ausgangslage natürlich signifikant verbessert hätte.
Bilder aus Strasbourg folgen in Kürze hier...
Auftaktsieg zum Buli-Start - 1:0 gg. TSG
Eintracht Frankfurt gelingt der Start in die neue Saison mit einem 1:0 über Hoffenheim. Martin Hinteregger traf bereits nach 35 Sekunden zum Sieg!
In der Nachlese, als die ersten drei Bundesligapunkte eingepackt und sicher verstaut waren, musste Adi Hütter für einen Augenblick innehalten und in sich gehen, der Eintracht-Trainer verzog sogar das Gesicht, so, als müsse er wirklich ganz angestrengt nachdenken. Sekunden zuvor wollte einer von ihm wissen, ob auch er, der Mannschaftsverantwortliche, das beste Spiel des Filip Kostic im Eintracht-Dress gesehen habe. „Er hat schon so viele gute Spiele gemacht“, hob Hütter nach dem 1:0-Auftakterfolg gegen die TSG Hoffenheim an. „Filip ist ein Mentalitätsspieler mit unglaublich viel Power.“ Wenn sich der linke Läufer im Vergleich zur herausragenden Vorsaison noch einmal steigern könne, „dann werden wir ihn nicht halten können“, bemerkte Hütter schmunzelnd.
