Auch gegen die Pillenfresser chancenlos
Der Glaube daran, Großes erreichen zu können, hat keine Berge versetzt. Stattdessen wurde die Eintracht zum zweiten Mal binnen einer Woche klein gehalten. Die Frankfurter erhielten am Samstag die nächste Fußball-Lehrstunde und bekamen auch im Duell mit formidabel harmonierenden Leverkusenern vor Augen geführt, dass sie zum Ausklang dieses Winters nur das blasse Abbild der Spitzenmannschaft abgeben, als die sie vor kurzem noch zurecht gepriesen wurden.
Seit sie Ende Januar mit Omar Marmoush ihren bis dahin besten Spieler verlor, fehlt der Eintracht ein in positiver Hinsicht unberechenbares Element, das mit seinem Instinkt im und um den gegnerischen Strafraum viel zu einer Punkteausbeute beitrug, die die alten Kameraden auch ohne den in Premier League weitergezogenen Goalgetter (noch) einigermaßen aussichtsreich in der Bundesliga-Tabelle dastehen lässt.
Lehrgeld gezahlt, 0:4 bei den Bayern
„Wir haben in der Höhe verdient verloren. Die Mannschaft hat in vielen Bereichen sehr, sehr viel Lehrgeld bezahlt“, bleibt Sportvorstand Markus Krösche gewohnt kritisch. Einen „Nackenschlag“ sieht er in der Pleite in München richtigerweise aber nicht. Krösche hebt stattdessen hervor, dass die junge Mannschaft lernen muss, die Tiefe besser zu bespielen und nicht in die Pressingfallen zu tappen.
Heimdreier gegen Kiel
Eintracht Frankfurt hat seine kleine Remis-Serie beendet und mit einem lockeren 3:1 (2:0) gegen Schlusslicht Holstein Kiel den dritten Tabellenplatz gefestigt. Nach zuvor drei Unentschieden trafen Hugo Larsson in der 18. Minute, Tuta (37.) und Can Uzun (60.) vor 57.700 Zuschauern zum nie gefährdeten Sieg. Das Tor von Finn Porath (73.) hatte nur statistischen Wert.
Eintracht stößt Tür zum Europa-League-Achtelfinale weit auf
Unbeeindruckt vom endgültigen Abschied von Topstürmer Omar Marmoush und dem Wirbel um einen möglichen Nachfolger hat Eintracht Frankfurt in der Europa League einen großen Schritt Richtung Achtelfinale gemacht. Der Fußball-Bundesligist gewann am vorletzten Spieltag der Ligaphase zu Hause verdient gegen Ferencváros Budapest 2:0 (0:0). Die Treffer für die Eintracht erzielten Marmoush-Vertreter Can Uzun mit einem traumhaften Abschluss aus der Distanz (49. Minute) und Hugo Ekitiké (59.).
Eintracht verschärft BVB-Krise
Eintracht Frankfurt hat auch sein drittes Spiel des Jahres gewonnen und somit die Krise von Borussia Dortmund verschärft. Die SGE verteidigte Ekitikés Führungstor clever und machte in der Nachspielzeit den Deckel drauf.
Danke Omar !
Glücklicher Sieg auf St.Pauli
Die Eintracht ist mit einem knappen Sieg in das Kalenderjahr 2025 gestartet. Gegen den FC St. Pauli mussten die Hessen zahlreiche Chancen abwehren und konnten sich einmal mehr auf Omar Marmoush verlassen.
Eintracht Frankfurt verliert erneut in Leipzig
In einer turbulenten ersten Hälfte spielte Leipzig eine sehr starke erste halbe Stunde und ging verdient in Führung. Nur Kevin Trapp verhinderte, dass der Vorsprung höher ausfiel. Zum Ende der ersten Halbzeit erhöhte die Eintracht dann die Schlagzahl und stellte noch vor der Pause auf 1:1. Auch in der zweiten Hälfte fand RB besser ins Spiel und ging früh durch Openda erneut in Führung. Im Anschluss war die Eintracht bemüht, kam jedoch kein zweites Mal zurück. So holt sich RB den Heimsieg und zieht punktemäßig gleich mit der Eintracht, die ihre dritte Niederlage in dieser Bundesligasaison kassiert.
Eintracht war gegen Lyon „ein bisschen überfordert“
Ansgar Knauff erzielte nach 18 Minuten das Führungstor für die Eintracht, doch Lyon übernahm im Laufe des Spiels die Kontrolle. Rayan Cherki, der im Sommer mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht wurde, glich nach wenigen Minuten aus (27.). Nach der Halbzeitpause sorgten Malick Fofana (50.) und Ernest Nuamah (54.) für die Führung von Lyon, bevor Omar Marmoush die Hoffnung auf ein Unentschieden wiederbelebte (85.).
Die Flügelzange von Lyon bereitete der Eintracht Schwierigkeiten. Toppmöller sprach gemäß dem kicker von einem gerechten Ergebnis angesichts von 19:7 Torschüssen für OL: „Wir waren hinten raus in der Verteidigung ein bisschen überfordert. Wir wussten, was auf uns zukommt mit den klasse Dribblings in die Box rein.“
Sang und klanglos raus
Eintracht Frankfurt scheidet nach einer erschreckend schwachen Vorstellung vollkommen verdient im Pokal-Achtelfinale aus. Gegen starke Leipziger bleibt vor allem die formstarke SGE-Offensive um Top-Stürmer Omar Marmoush völlig blass. Die Defensive hingegen agiert bei den Gegentreffern teilweise desolat und zeigt kaum Gegenwehr. Besonders Doppelpacker Lois Openda bekommen die Hessen zu keinem Zeitpunkt in den Griff. Der Pokal-Traum ist für die Eintracht damit ausgeträumt. Jetzt muss sich die Toppmöller-Elf schnell sammeln, bevor es am Wochenende in der Liga gegen Augsburg weitergeht. Leipzig hingegen stoppt nach zuvor sechs sieglosen Pflichtspielen in Folge den Negativlauf und darf weiter vom Endspiel in Berlin träumen.

