„Thanks a lot, Fußballgott“
Während des Abschiedsspiels für Alex Meier kamen zahlreiche ehemalige Weggefährten zu Wort. Ob bei Stadionsprecher Daniel Wolf oder der gemeinsamen Übertragung von EintrachtTV und SPORT1: Sie alle freuten sich für ihren Kameraden und Freund und gaben zudem die ein oder andere Anekdote zum Besten. Vor Anpfiff sprach aber zuerst einmal der Fußballgott höchstpersönlich.
Alex Meier: Ich bin 2004 als junger Bursche hierhergekommen und hätte nie gedacht, dass ich so lange bei diesem Verein bleiben darf. Daraus wurden 14 Profijahre, wir haben jetzt 2022 und ich bin immer noch im Klub. Alle, die heute hier sind, ob Fans, Trainer oder Spieler, haben mich auf meinem Weg begleitet. Dafür möchte ich mich bedanken. Welche Legenden zu meinem Abschiedsspiel gekommen sind, ist unglaublich. Das zeigt aber auch, was für eine große Familie die Eintracht ist.
VAR-Frust bei 1:1 gegen Köln
Zwischen Freude und Frust lag das Fernsehstudium. Die Eintracht sah sich am Sonntag schon als knapper 1:0-Sieger gegen den 1. FC Köln. Doch der Ausgleichstreffer in der 82. Minute, der wegen einer Abseitsstellung und einer Sichtbehinderung von Eintracht-Torhüter Kevin Trapp einer längeren Klärung bedurfte, zählte schließlich doch.
„Jedes Wochenende haben wir Diskussionen über diese scheiß Abseitstore. Es tut mir leid für meine Wortwahl, aber es ist einfach ein Wahnsinn!“, wetterte der Schlussmann hinterher bei DAZN. Und weiter: „Es tut mir leid, aber wenn da einer steht, dann ist es Abseits. Ich reagiere auch gar nicht, ich sehe den Ball nicht! Da verstehe ich nicht, warum man das nicht rigoros abpfeift“. Auch sein Trainer Oliver Glasner verstand die Entscheidung nicht: „Der Stürmer steht in der Linie von Kevin – dann ist es Abseits.“
So hieß es am Ende 1:1 für die Eintracht, die gegen den widerspenstigen FC viel investierte, aber auch am Ende der umkämpften siebenminütigen Nachspielzeit nicht mit dem ersehnten ersten Saisonsieg belohnt wurde.
Auch gegen Hertha BSC kein Sieg
Nach dem schlimmen 1:6 im Eröffnungsspiel gegen Bayern München orientierte sich der Frankfurter Fußballlehrer Oliver Glasner bei seiner Einschätzung an einer Lehrkraft in der Schule. „Wenn du viele Einser schreibst und dann mal eine Fünf, bist du jetzt nicht ein Fünfer-Schüler“, sagte der Eintracht-Trainer und wollte damit das unangenehme Ergebnis richtig eingeordnet wissen. Für Glasner gehörte die Pleite zum Bundesligaauftakt im Duell mit dem deutschen Meister in die Kategorie Ausrutscher und spiegelte nicht den wahren Wert seiner Mannschaft wieder.
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Supercup geht nach Madrid
Der Eintracht gelingt die Sensation nicht, der UEFA Super Cup-Sieger 2022 heißt somit Real Madrid. Am Ende sind die Königlichen eine Nummer zu groß für die SGE, die das Spiel dennoch lange offen gestalten kann und dem Champions League-Sieger einen sehr ordentlichen Fight liefert. Während die Adler ihre wenigen richtig guten Chancen nicht in Tore ummünzen können, schlägt Real Madrid zwei Mal eiskalt zu und geht am Ende als verdienter Sieger aus diesem Duell hervor.
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Kopflose Eintracht wieder in der Realität
Wer gehofft hatte, dass Eintracht Frankfurt zum Start der 60. Bundesliga-Saison für eine Überraschung sorgen könnte, wurde vom FC Bayern ein gewaltiger Strich durch die Rechnung gemacht. Der Titelverteidiger lieferte im Eröffnungsspiel eine Galavorstellung ab und zerlegte die Frankfurter mit einem furiosen 6:1-Sieg in ihre Einzelteile.
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Souverän in Runde 2
Eintracht Frankfurt, der Gewinner der Europa League, hat seine Lektion im nationalen Pokal-Geschäft gelernt. Zum Pflichtspielstart in die neue Fußballsaison setzten sich die Hessen am Montagabend beim 1. FC Magdeburg 4:0 durch. Damit erreichte die Mannschaft von Cheftrainer Oliver Glasner, für die zweimal Daichi Kamada (4. und 59. Minute), Jesper Lindström (31.) sowie Lucas Alario (90.) die Treffer erzielten, die zweite Runde im DFB-Pokal.
Ein Lebenstraum ist wahr geworden
Wir sind EUROPAPOKALSIEGER
In einem auf dem Rasen wie auf den Rängen energiegeladenen Finale haben die Adlerträger nach über 120 Minuten, Verlängerung und Elfmeterschießen das bessere Ende für sich. In der regulären Spielzeit hatte Rafael Santos Borré (69.) für den 1:1-Ausgleich gesorgt. Der Held kurz vor Mitternacht heißt Kevin Trapp mit einem gehaltenen Elfer. Borré vollendet.

